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| Was ist
Homöopathie? |
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Die Homöopathie
gibt es nunmehr seit mehr als zweihundert Jahren. Sie wurde im Jahre
1786 entdeckt. |
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| Der deutsche Arzt
Samuel Hahnemann formulierte als erster die Prinzipien dieser neuen
Medizin: "Similia similibus curentur", was übersetzt etwa heißt:
"Ähnliches mit Ähnlichem heilen".
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| Das bedeutet nichts
anderes als: Lasst uns Beschwerden mit Mitteln behandeln, die ähnliche
Symptome hervorrufen wie die eigentliche Krankheit. Die Schulmedizin versucht,
die Krankheiten mit Substanzen zu heilen, die die Symptome unterdrücken,
sie möglicherweise verbergen. Die Homöopathie hingegen möchte
die Krankheiten mit Hilfe von Substanzen heilen, die die Selbstheilungskräfte
des Körpers aktivieren und ihn bei der Reparatur seiner Störungen
unterstützen. |
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Es gilt
also eine Substanz zu finden, die, in einer bestimmten Dosis verabreicht,
bei einem gesunden Menschen einen Krankheitszustand verursacht,
bei einem kranken Menschen aber zur Heilung führt, vorausgesetzt,
seine Krankheitssymptome ähneln denjenigen, die durch die Substanz
ausgelöst werden. |
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Diese Substanzen wurden im Laufe der Zeit von Homöopathen in aller
Welt erforscht und die Symptome, die sie hervorrufen, wurden akribisch
gesammelt und in einer großen Materia medica veröffentlicht. |
Bei seinen unendlich vielen Selbstversuchen hat Hahnemann herausgefunden,
dass die Wirkung dieser Arzeneimittel um so stärker ist, je
mehr diese verdünnt und nach bestimmten Regeln dynamisiert..
Wenn diese Verdünnungen in Zehnerpotenzen erfolgen, also in
Verdünnungsschritten von 1: 10, 1:100, 1:1000 usw., spricht
man von
einer D1, D2, D3..., erfolgt die Verdünnung in Hunderterpotenzen,
hat man eine C1, C2, C3 usw. Beide Varianten sind heute gebräuchlich. |
Die Darreichungsform dieser Mittel gibt es zum Beispiel als alkoholischen
Auszug von bestimmten Pflanzen, also in Tropfenform, als kleine
Tabletten
oder Kügelchen, sehr bekannt als Globuli.
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Die
große Schwierigkeit in Homöopathie besteht darin, dass
sie nicht die Symptome der Krankheit, sondern den individuellen
Menschen, der diese Krankheit durch seine psychische und physische
Persönlichkeit prägt, heilen will. Um alle diese individuellen
Auswirkungen der Krankheit in die Mittelwahl mit einbeziehen zu
können, ist eine gründliche homöopathische Anamnese
notwendig.
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| Von ihr
und von den Fähigkeiten des Homöopathen hängt es
ab, ob eine Heilung herbeigeführt werden kann. Passt das gewählte
Mittel genau, so kann es zu einer verblüffend schnellen Heilung
kommen, besonders bei akuten Erkrankungen. Weil homöopathische
Mittel die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen, indem
sie die Lebenskraft stärken, ist das Auftreten von Nebenwirkungen
aufgrund einer toxisch wirkenden Ansammlung von Wirkstoffen im Körper
- wie in der Schulmedizin üblich - sehr unwahrscheinlich. |
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| Homöopathie ist eine Form der Medizin, die seit fast 200 Jahren existiert. Sie wird weltweit von Schulmedizinern und Homöopathen gleichermaßen angewendet. Fachmännisch eingesetzt, ist die Homöopathie eine sanfte, gründliche, ausgewogene und wirksame Methode, um einen kranken Menschen wieder zu guter Gesundheit zurückzuführen. |
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| Besonders in der
Behandlung von Säuglingen und Kindern bietet die Homöopathie
die besten Voraussetzungen: Sie ist nicht nur eine der effektivsten
Formen ganzheitlicher Medizin, sondern sie kann kompetent angewendet,
kranke Kinder schnell, wirksam und frei von beunruhigenden Komplikationen
wieder auf die Beine bringen, und das mit einem minimalen Risiko
von Nebenwirkungen. |
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Für eine Behandlung oder weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. |
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